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berühmte Jazzmusiker

Ist Jazz noch aktuell?

 

 

Wenn Sie Jazz hören, was sind die ersten Künstler, die Ihnen
in den Sinn kommen?
Einige werden sicher Duke Ellington, Louis Armstrong,
Glenn Miller, Aretha Frankling oder Miles Davis sein.
Da diese Künstler bis
heute bekannt sind, sollten Sie sich fragen, wie kommt das, warum erinnert man
sich an Künstler, die Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts lebten und
wirkten?
Um dieses zu verstehen, müssen Sie zurück in die Vergangenheit, an
die Wurzel des Jazz.
Den Ursprung dieser schwingenden, inspirierenden und so
freien Musik findet man Anfang des 19. Jahrhunderts im Süden der Vereinigten
Staaten. In Zeiten der Rassentrennung konnten afroamerikanische Künstler nur in
den erzwungenen, eigenen Kreisen auftreten. Die Kirche als Hauptbestandteil des
Alltags und der Spiritualität wirkte wie ein Ventil, die Gospel waren das
Instrument, dem Leben und Leid zu trotzen.
So ist es nur folgerichtig, dass
der Jazz auf viele Elemente des Gospels und dem ihm eigenen Rhythmus zurückgriff
und diesen weiterentwickelte. Jazz bringt die Lebensfreude und auch den Trotz,
sich nicht zu beugen und weiter auf Gott und sich zu vertrauen, zum Ausdruck und
führte viele der radioberühmten Jazzmusikern zusammen. In den berühmten
Jamsessions wurde improvisiert und mit Instrumenten und Rhythmen, Klängen und
der Stimme gespielt und virtuos das Publikum unterhalten.
Es war eine
bewegende, unruhige Zeit; Weltwirtschaftskrise, Weltkriege, Rassenunruhen und
die Musiker nutzen den Jazz, dieses zu verarbeiten und vom Alltag abzulenken.
Durch Arbeitslosigkeit in Ihrer Existenz bedroht, fanden sich radioberühmte
Jazzmusiker zu Big Bands zusammen, dieses hatte vielseitige, synergetische
Effekte. Die Musik wurde dynamischer, schneller und erreichte ein immer größeres
Publikum.
Ständig entwickelte sich Jazz in den Städten des Südens aber nun
auch im Norden Amerikas weiter. Unabhängig voneinander, geografisch weit
auseinanderliegend, waren die Musiker individuell, stilistisch hochbegabt,
teilweise perfektionistisch und doch klang der Jazz einzigartig und hatte viele
Gemeinsamkeiten, war er nun aus New Orleans oder Chicago.
Die weltweite
Verbreitung des Modern Jazz war die logische Konsequenz und bot den Nährboden
für die weiten Verzweigungen und Strömungen des Jazz.
Ohne Jazz und seine
Anfänge hätte es Musiker wie Elvis Presley oder Jimi Hendrix nicht
gegeben.
Bis in die heutige Zeit sind radioberühmte Jazzmusiker eine Quelle
der Inspiration für Big Bands, Rockmusiker, Bluessänger, aber auch Hip-Hopper
und Rapper, beispielhaft genannt sind Norah Jones und auch Katie Melua die zwar in den großen Konzerthallen und Staiden aber auch in berühmten Musiker Clubs auftreten.

 

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